Die  Nachkriegszeit verlangte nach preiswerten und  robusten Fortbewegungsmitteln. Schon 1949 bauten die Nürnberger mit der  211 ein solches Motorrad, nachdem sie sich die erste Zeit mit der  Herstellung von Melkschemeln und Eimern über Wasser gehalten hatten. Im  Laufe der nächsten Jahre wurde die Palette bis zur 250  cm³-Zweizylindermaschine erweitert. Dabei kamen bis zur Übernahme durch  Fichtel & Sachs Konfektionsmotoren von Sachs und Jlo zum Einbau.  Auch Hercules blieb von der Motorradkrise Ende der 50er Jahre nicht  verschont, aber während andere Motorradhersteller ihr Heil in  der Konstruktion eines Kleinwagens sahen (und damit scheiterten)  blieb Hercules dem Motorrad treu und brachte mit der K 100 sogar ein  neues Modell auf den Markt. Der handgeschaltete Dreigang- Motor, der  ursprünglich für einen Roller gedacht war, wich kurz darauf im  Nachfolgemodell K 101 einer fussgeschalteten Version. Die K 175, die es  sogar mit einem elektrischen Anlasser gab, blieb bis Anfang der 60er im  Programm.

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Typ 211, 98 cm³ Sachs, 1949

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Typ 212, 98 cm³ Sachs, 1950

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Typ 314, 175 cm³ JLO, 1951

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Typ 317, 200 cm³ JLO, 1952

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Typ 318, 250 cm³ JLO-Twin, 1952

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Typ 319, 175 cm³ Sachs, 1952

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Typ 320, 175 cm³ Sachs, 1954

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Typ 322, 250 cm³ JLO-Twin, 1954

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K 100, 1956

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K 101, 98 cm³ 1959

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K 175 S 1959

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